
Im Rahmen eines über zwei Semester angelegten Forschungsprojekts wurde die bestehende „Always Pushing“-Kampagne von Vans analysiert und konzeptionell erweitert. Die Arbeit entstand ohne Zusammenarbeit mit Vans. Sämtliches produziertes Material ist rein experimentell und steht in keiner offiziellen Verbindung zur Marke.
Der Fokus des Projekts lag nicht auf der Entwicklung einer finalen Kampagne, sondern auf der intensiven Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Produktionsprozessen sowie dem experimentellen Einsatz von Gen-AI im Kontext visueller Markenkommunikation. Ziel war es, das größere Gesamtbild zu untersuchen: Wie verändern KI-basierte Werkzeuge kreative Workflows, Entscheidungsprozesse und gestalterische Autorenschaft?
Zur Entwicklung des visuellen Materials wurden Midjourney und ChatGPT eingesetzt. Durch gezieltes Prompt Engineering entstanden kampagnennahe Bildwelten, die kuratiert, bewertet und auf ihre visuelle Anschlussfähigkeit an die bestehende Ästhetik der „Always Pushing“-Kampagne geprüft wurden. Der Schwerpunkt lag dabei auf Selektion, Iteration und Weiterverarbeitung – weniger auf der reinen Bildgenerierung.
Auf Basis dieses Materials wurden exemplarisch Plakate sowie Social-Media-Posts in Adobe InDesign gestaltet, die sich visuell und inhaltlich nahtlos in eine bestehende Vans-Kampagne einfügen könnten. Im Vordergrund standen Haltung, Atmosphäre und kultureller Kontext statt klassischer Produktinszenierung.
Begleitend entstand ein Motion-Graphics-Videoausschnitt in After Effects, der prozesshafte Aspekte der Arbeit visualisiert. Das Video ist nicht als zentrales Ergebnis zu verstehen, sondern als skizzenhafte, experimentelle Annäherung an die visuelle Übersetzung des Produktionsprozesses.
Insgesamt versteht sich das Projekt als prozess- und forschungsorientiertes Experiment, das den Einsatz von Gen-AI als kreativem Werkzeug untersucht und reflektiert, wie sich bestehende Markenkommunikation durch neue technologische Produktionsweisen erweitern und hinterfragen lässt.






